Neues Interview zu BAD SHERIFF und dem Deutschen Genrefilm

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Auszug  und meine Meinung:

Für wen soll ein Film gut sein, bei dem ein junger Familienvater Krebs bekommt, stirbt und wir zwei Stunden dabei zusehen, wie die Kinder darunter leiden. Oder zwei Brüder wühlen nach dem Tod der Mutter in der Vergangenheit rum und geben sich 2 Stunden lang unter Tränen die Schuld. Das ist selbsttherapeutisches Filmemachen. Eine Quälerei. 
Soll es dazu gut sein, anderen Menschen mal zu zeigen, wie schlimm das Leben und das Schicksal anderer sein kann? Wer dafür ins Kino geht ist doch völlig stumpf. Der Alltag, die Nachrichten, alles erinnert uns die ganze Zeit daran, wie schlimm das Leben ist – warum sollte das Kino uns das ebenfalls noch aufs Brot schmieren?
Ich will Eskapismus, Ruhe von dem Wahnsinn. Und nicht noch einen fremdes Kind mit Krebs im Kino beweinen. Diese Regisseure können doch unmöglich Freude am Kino haben.